{"id":1204,"date":"2014-03-30T23:14:27","date_gmt":"2014-03-30T21:14:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.loick.de\/blog\/?p=1204"},"modified":"2014-03-31T17:09:37","modified_gmt":"2014-03-31T15:09:37","slug":"rettung-der-popkultur-vorschlag-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.loick.de\/blog\/?p=1204","title":{"rendered":"Rettung der Popkultur, Vorschlag 1"},"content":{"rendered":"<p>Nach der diesj\u00e4hrigen Echo-Verleihung, die ich nicht gesehen habe, habe ich zwei wunderbare Rants lesen d\u00fcrfen, die v\u00f6llig zu recht fordern, dass unsere einheimische Rebellionskultur am Abgrund steht und dringend neuer Musik bedarf. Der <a href=\"http:\/\/blogroyal.de\/ich-kann-nicht-mehr-schweigen\/\" target=\"_blank\">erste Rant, den ich gelesen habe<\/a>, stammt vom gro\u00dfen alten Mann des guten Geschmacks, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/huckhaas\" target=\"_blank\">@HuckHaas<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.qlod.org\/weltfrieden\/?p=2118\" target=\"_blank\">der zweite*), nicht minder gro\u00dfartige Ausbruch<\/a> von keinem geringeren als <a href=\"https:\/\/twitter.com\/nilzenburger\" target=\"_blank\">@nilzenburger<\/a>.<\/p>\n<p>Und sie haben beide Recht. Wir m\u00fcssen was tun. Aber was kann ich knapp 40j\u00e4hriger nun aktiv dazu beitragen? Das einzige, was ich tun kann, ist mein altes Konzeptalbumkonzept &#8222;Sorry that I lied to you, but it was for your own safety&#8220;\u00a0von 2008 (da war ich ja noch erheblich j\u00fcnger und vielleicht noch nicht so ganz das Establishment), noch einmal hervorzuholen, und die Kreativen in diesem Internet dazu auffordern: Macht was draus. Vielleicht stellt <a href=\"https:\/\/twitter.com\/nilzenburger\" target=\"_blank\">@nilzenburger<\/a> das Personal (Songwriter und Band!) zusammen und <a href=\"https:\/\/twitter.com\/huckhaas\" target=\"_blank\">@HuckHaas<\/a> macht die Gestaltung. Oder wir vergessen die ganze Sache einfach und h\u00f6ren Helene Fischer.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 16px;\">Konzept-Summary:<\/span><\/strong><\/p>\n<p><em>Andreas und Anita Weber f\u00fchren eine gl\u00fcckliche, sehr durchschnittliche Ehe, bis Anita eines Tages auff\u00e4llt, dass etwas in ihrem Leben nicht stimmt. Was sie nicht wei\u00df: Sie ist die erste islamische Weltherrscherin von Allahs Gnaden, aber weil die islamische Welt noch nicht so weit ist, bringt sie diese Tatsache in Gefahr. Ihr Ehe mit Andreas Weber ist eine vom Geheimdienst vorgespielte Scheinwelt, um sie vor islamistischen Eiferern zu sch\u00fctzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Als sie zu ahnen beginnt, dass ihr Leben nicht das ist, was es vorgibt zu sein, ger\u00e4t das ganze Konstrukt des Geheimdienstes ins Wanken. Erschwerend kommt dazu, dass sich der angebliche Andreas wirklich in Anita verliebt hat. Der Geheimdienst schickt seinen Top-Agenten Katamanga, um die Sache wieder gerade zu r\u00fccken, aber Anita, die nur die halbe Wahrheit herausbekommen hat, flieht. Durch einen Zufall erf\u00e4hrt sie, wer Andreas wirklich ist. Durch ihre Flucht ist aber auch ihre Tarnung gegen\u00fcber den islamistischen Eiferern aufgeflogen, so dass sie in gro\u00dfer Gefahr schwebt. Erst in h\u00f6chster Gefahr und letzter Sekunde, als Anita und Andreas (alias Carsten Schneider) kurz vor der Ermordung durch die Isalmisten stehen, findet Katamaga, der Top-Agent, die beiden und rettet sie in letzter Sekunde. Die beiden k\u00f6nnen fliehen (und Katamanga \u00fcbertritt ein einziges Mal seine geheimdienstlichen Pflichten, als er ihnen durch Wegschauen zur Flucht verhilft). Erst nach der gelungenen Flucht erf\u00e4hrt Anita die ganze Wahrheit von Andreas und die beiden verschwinden auf Nimmerwiedersehen im Sonnenuntergang von Mecklenburg-Vorpommern.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tracklist:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>The Webers<\/li>\n<li>No Streit, no Streit, no Streit Again!<\/li>\n<li>Katamanga<\/li>\n<li>Western Islam Wears a Business Suit<\/li>\n<li>The Escape of a Woman<\/li>\n<li>His Name is not Andreas<\/li>\n<li>Extremist Pressure<\/li>\n<li>Katamanga is Back<\/li>\n<li>Reunion in Tears<\/li>\n<li>Sorry that I lied to you, but it was for Your own Safety<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Details zu den einzelnen Tracks:<\/strong><\/p>\n<p><strong>The Webers<\/strong>: <em>Es soll eine langweilige B\u00fcrgerlichkeit ausgedr\u00fcckt werden, Einf\u00f6rmigkeit des Alltags. Wichtig: Es muss so geschiegelt daher kommen, dass es zu sch\u00f6n um wahr zu sein ist. Alle Ziele, die die Webers sich setzen, werden in etwas zu kurzer Zeit erreicht. Immer scheint die Sonne, Langeweile auf hohem Niveau.<\/em><\/p>\n<p><strong>No Streit, no Streit, no Streit again!<\/strong>: <em>Hier f\u00e4llt Anita auf, dass alles zu glatt l\u00e4uft. Hier brauchen wir wieder ein sehr glattes St\u00fcck, das dreimal durch von Anita vom Zaun gebrichenen Streits aufgesch\u00fcttelt wird. Den ersten Streit bricht sie vom Zaun wegen einer l\u00e4cherlichen Kleinigkeit, aber Andreas schafft es ganz leicht, alles wieder in die glatten Bahnen zur\u00fcck zu lenken und das langweilige Leben geht ein wenig weiter. Anita f\u00e4llt auf, wie leicht das ganze wieder zum Guten gefunden hat, und beginnt zu zweifeln. Den zweiten Streit bricht sie aus dem Nichts vom Zaun, um zu pr\u00fcfen, ob sie und ihr Mann f\u00e4hig sind, einen echten Streit zu haben. Als Andreas wieder zu gut reagiert, wird ihr klar, dass etwas nicht stimmt. Sie wei\u00df aber noch nicht, was das ist. Der dritte Streit ist dann echt, als Anita Andreas mit ihren Zweifeln konfrontiert und ihm Fragen stellt, die er nicht beantworten kann.<\/em><\/p>\n<p><strong>Katamanga<\/strong>: <em>Aufgeschreckt durch den dritte, den echten Streit, informiert Andreas seinen Kontaktmann beim Geheimdienst, dass Anita anf\u00e4ngt, etwas zu ahnen. Erst an dieser Stelle erf\u00e4hrt auch der Zuh\u00f6rer, dass Andreas f\u00fcr die Geheimdienst arbeitet. Um die Sache wieder ins Reine zu bringen, schickt der Geheimdienst seinen Top-Agenten Katamanga, einen Hundertprozenter, einer, der nicht nur jede Dienstvorschrift kennt, sondern auch wei\u00df, warum es sie gibt. Eiskalt, t\u00f6dlich, wo es sein muss, aber hundert Prozent unauff\u00e4llig. Optisch der Typ Landsteuerberater, unter dessen kleinkariertem Zweireiher eine t\u00f6dliche Waffe versteckt ist (n\u00e4mlich sein K\u00f6rper). Katamanga braucht eine kleine Hookline, an der der Zuh\u00f6rer ihn erkennen kann.<\/em><\/p>\n<p><strong>Western Islam wears a Business Suit<\/strong>: <em>Um dem Zuh\u00f6rer nun die Hintergr\u00fcnde zu vermitteln, wird der Fokus aufgezogen. Es gibt eine Weltherrscherin von Allahs Gnaden, aber die islamistischen Eiferer w\u00fcrden sie niemals akzeptieren, daher gibt es in der islamischen Welt viele Str\u00f6mungen. Eine ist der westliche Islam, der eine S\u00e4kularisierung zum Ziel hat und eine weibliche Weltherrscherin akzeptieren w\u00fcrde. Der Zuh\u00f6rer ahnt: Anita ist diese Wetherrscherin.<\/em><\/p>\n<p><strong>The Escape of a Woman<\/strong>: <em>Als Katamanga auf den Plan tritt und Anita bemerkt, dass sein Sparkassenoutfit einen unn\u00e4turlich trainierten Stahlk\u00f6rper verbirgt und als sie ein Telefongespr\u00e4ch von Andreas mit dem Geheimdienst belauscht (aber nur Teile dieses Gespr\u00e4chs versteht), bekommt sie Angst und rei\u00dft aus. In wilder Panik flieht sie aus allem, was sie kennt und begibt sich in totale Unsicherheit. Kopfloser, schmutziger Sound ist hier gefragt.<\/em><\/p>\n<p><strong>His name is not Andreas<\/strong>: <em>In einer Absteige in Billerbeck kommt Anita zur Ruhe. Aber auch hier hat sie der Geheimdienst schon aufgesp\u00fcrt. Um sie zu beruhigen, entschlie\u00dft sich der Geheimdienst, ihr einen Teil der Wahrheit und die wahre Identit\u00e4t von Andreas zu offenbaren. Sein wirklicher Name ist Carsten Schneider. In einem r\u00fchrenden Telefongespr\u00e4ch zwischen Anita und Carsten wird klar: Carsten hat sich wirklich in Anita verliebt, aber die Zeit ist zu knapp, um alle Fragen zu beantworten.<\/em><\/p>\n<p><strong>Extremist Pressure<\/strong>: <em>Weil Anita durch ihre Flucht unwissentlich ihre Tarnung aufgehoben hat, haben die islamistischen Extremisten auch Wind davon bekommen, wer Anita wirklich ist. Sie machen Anita in Billerbeck ausfindig, Carsten kann sie gerade noch aus h\u00f6chster Gefahr retten. Aber keine Zeit zu verschnaufen, die Extremisten sind ihnen immer dicht auf den Fersen. Schlie\u00dflich fl\u00fcchten sich die beiden in eine Fabrikhalle, wo es zum Showdown kommt: zweihundert schwer bewaffnete Extremisten gegen Carsten und Anita!<\/em><\/p>\n<p><strong>Katamaga is back<\/strong>: <em>Gerade, als sich alle zweihundert Extremisten als Selbstmordattent\u00e4ter entpuppt haben und gerade ihre Bomben z\u00fcnden wollen, tritt Katamanga ein zweites Mal pers\u00f6nlich auf den Plan und schafft es, die Extremisten f\u00fcr eine Minute zu gem\u00e4\u00dfigten islamischen Gl\u00e4ubigen zu machen. Diese Miunte reicht Carsten und Anita, um endlich zu fliehen. Katamanga wei\u00df, dass er Anita eigentlich nicht gehen lassen darf, aber weil ihm auch klar ist, dass die Erste islamische Weltherrscherin noch nicht eingesetzt werden kann, nimmt er in Kauf, dass die beiden jetzt auf Nimmerwiedersehen verschwinden werden. Es ist das einzige Mal, dass er eine Dienstvorschrift ignoriert.<\/em><\/p>\n<p><strong>Reunion in tears<\/strong>: <em>Als Carsten und Anita nun endlich in Sicherheit sind, erz\u00e4hlt Carsten Anita endlich auch den zweiten Teil der Wahrheit, und dass er sie trotz allem liebt, auch wenn seine Liebe anfangs nur Teil seines Auftrags war. Anita bittet ihn, ihr etwas Zeit zu geben.<\/em><\/p>\n<p><strong>Sorry that I lied to you, but it was for your own safety<\/strong>:<em> In einem herzzerrei\u00dfenden Brief bittet Carsten Anita um Entschuldigung und bietet ihr an, mit ihm zusammen f\u00fcr immer unterzutauchen, um ein langweiliges b\u00fcrgerliches Leben fern aller Geheimdienste, Extremisten und Katamangas zu f\u00fchren. Anita willigt ein und sie gehen in den Sonnenuntergang von Mecklenburg-Vorpommern. Ab da leben sie als fremdenfeindliche Ossis in Bad Doberan, weil das am unauff\u00e4lligsten ist. Ganz zum Schluss wird dem Zuh\u00f6rer klar: Alle fremdenfeindlichen Ossis sind in Wirklichkeit getarnte Ex-Geheimdienstler mit einer etwas zu dick aufgetragenen Tarnung.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>*)\u00a0Und wie ich gerade eisern recherchiert habe, hat der <a href=\"https:\/\/twitter.com\/nilzenburger\" target=\"_blank\">@nilzenburger<\/a> seinen Beitrag zu erst geschrieben, aber ich habe den von <a href=\"https:\/\/twitter.com\/huckhaas\" target=\"_blank\">@HuckHaas<\/a> zuerst gelesen, aber das ist nichts als eine Randnotiz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der diesj\u00e4hrigen Echo-Verleihung, die ich nicht gesehen habe, habe ich zwei wunderbare Rants lesen d\u00fcrfen, die v\u00f6llig zu recht fordern, dass unsere einheimische Rebellionskultur am Abgrund steht und dringend neuer Musik bedarf. 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