{"id":1330,"date":"2014-07-27T23:47:11","date_gmt":"2014-07-27T21:47:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.loick.de\/blog\/?p=1330"},"modified":"2014-07-27T23:47:11","modified_gmt":"2014-07-27T21:47:11","slug":"ein-maehdrescher-fuhr-vorbei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.loick.de\/blog\/?p=1330","title":{"rendered":"Ein M\u00e4hdrescher fuhr vorbei"},"content":{"rendered":"<p>Heute ist der 27. Juli 2014, soeben war ich mit Polly nochmal zum Pipimachen drau\u00dfen, es sind gerade, also um 21:45 Uhr an diesem Sonntag, noch angenehme\u00a022\u00baC, der viele Asphalt der Gro\u00dfstadt Bonn gibt noch W\u00e4rme ab. Auf der Niederkasseler Stra\u00dfe fuhr gerade ein riesiger John Deere M\u00e4hdrescher an mir vorbei, der sein M\u00e4hwerk, wie heute \u00fcblich, auf einem kleinen Anh\u00e4nger hinter sich her zog.<\/p>\n<p>Ich bin ja vom Land, genauer gesagt sogar &#8222;vom Hoff&#8220;, wie das in westf\u00e4lischem Deutsch gesagt wird. Mein Vater hat auch Kornfelder bestellt und einmal im Jahr den Lohnunternehmer Terhardt (schreib der sich so? Keine Ahnung, ich kenne den Namen nur gesprochen) beauftragt, sein Korn mit einem seiner drei Claas M\u00e4hdrescher zu ernten. Das lief in etwa so ab:<\/p>\n<p>Ab Anfang Juli fuhr mein Vater in\u00a0seinem wei\u00dfen W123-Mercedes mit variablen Besetzungen aus 1-6 seiner Kinder auf der R\u00fccksitzbank seine Kornfelder ab, immer den Blick in den Himmel, um abzusch\u00e4tzen, ob und wie lange es trocken bleiben wird. Dann am Feld anhalten, aussteigen, die Fahrert\u00fcr offen stehen lassen, mitten auf der Stra\u00dfe. Ein paar Meter ins Feld reingehen. Ein paar K\u00f6rner abpiddeln und auf eines draufbei\u00dfen. Er hat mir das mal gezeigt und auch ein Korn gegeben, das den Ernteanforderungen entspricht: Es muss ganz gelb sein, steinhart und wenn man es durchbei\u00dft, muss es innen ganz wei\u00df sein. Wenn das Korn so weit war, dann wurde der Lohnunternehmer bestellt und ein paar Tage sp\u00e4ter fuhr ein Claas-M\u00e4hdrescher auf unsere Felder. Damals\u2122 waren sie M\u00e4hwerke noch nicht so breit, dass sie hinter dem Ger\u00e4t hergezogen werden mussten, sondern fuhren gleichsam mit offenen Armen \u00fcber die Stra\u00dfen von Rhade. Der M\u00e4hdrescherfahrer, ein ganz dicker Mann mit einem Gebiss, das unten nur noch einen Zahn hatte, sa\u00df auf einer offenen Kommandobr\u00fccke und erntete das ganze Korn ab, meist hat mein Vater Gerste angebaut, keine Ahnung warum. Ich durfte das ein oder andere Mal mitfahren auf dem staubigen M\u00e4hdrescher, direkt hinter dem Fahrer gab es so eine Art Bullauge, durch das man in die Kornkammer oder wie auch immer das Ding in der Fachsprache hei\u00dfen mag, gucken konnte. Und da sah man, wie sich \u00fcber eine <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Archimedische_Schraube\" target=\"_blank\">Archimedes&#8217;sche Schnecke<\/a>\u00a0von unten hochgepumpt das gerade ausgedroschene Korn in dieser Kammer sammelte. Wenn dieser Korntank im M\u00e4hdrescher voll war, kam mein Vater mit dem Trecker und einem Anh\u00e4nger, dessen W\u00e4nde in den\u00a0Ecken mit Kartoffels\u00e4cken abgedichtet waren, angefahren und der M\u00e4hdrescher fuhr seinen Arm aus. Das ganze Korn wurde auf den Anh\u00e4nger geleitet, es hat mich immer beeindruckt, wie die Fahrer es hinbekommen haben, dass der Trecker so gefahren ist, dass der Anh\u00e4nger erst hinten und dann nach und nach vorne bef\u00fcllt wurde und kein K\u00f6rnchen je daneben gefallen ist. Ich sehe die schwarzen Streifen im Schwei\u00df am Hals meines Vaters vor mir, in dieser Hitze und dem ganzen Staub und seine gute Laune, denn Ernte war was gutes.<\/p>\n<p>In den fr\u00fcheren Jahren, an die ich mich erinnern kann, hat mein Vater das geerntete Korn in der wei\u00dfen Scheune bei uns auf dem Hof zwischengelagert, keine Ahnung warum. Sp\u00e4ter hat er dann die Ernte meist direkt zur Genossenschaft nach Lembeck gefahren. An der Genossenschaft fuhr man den Trecker mitsamt vollbeladenem Anh\u00e4nger auf die gro\u00dfe Waage. Ich blieb auf dem Trecker sitzen. Dann wurde das Korn in ein unglaubliches Bodengitter gekippt, von wo es wahrscheinlich irgendeinem Trockungs- und Lagerungsprozess anheim gegeben wurde. Dann wurde der Trecker mitsamt Anh\u00e4nger und mir nochmal gewogen. Mein Vater, dieser Antiverbrecher, hat immer Wert darauf gelegt, dass ich bei der Abfahrt wieder mitgewogen wurde, nicht mal diese f\u00fcnfundzwanizg, drei\u00dfig Kilo wollte er schuldig bleiben.<\/p>\n<p>Die wei\u00dfe Scheune steht ja heute noch und meine Schwester lagert darin heute das Heu und das Stroh f\u00fcr die paar Pferde, die heute auf unserem Hof stehen. Die Kornberge, die es in der Scheune mal gab, sind eine starke Erinnerung f\u00fcr mich, als Kind sind wir in kurzen Hosen in diese Kornberge gestiegen. Das warme Korn an meinen Beinen, der Geruch und die Temperatur werden auf ewig eines der Sinnbilder f\u00fcr meine Kindheit bleiben. Wie man das Korn durch die Finger rieseln lassen konnte und wie sich der Geruch, dieser ganze Sommer und dessen\u00a0ganze Sonne, dadurch verbreiteten.<br \/>\nMeine Mutter erz\u00e4hlt heute manchmal\u00a0noch die Geschichte, wie sie mal den wei\u00dfen Mercedes in der Scheune geparkt hat, nachdem sie von einem gro\u00dfen Fest nach Hause gekommen war,\u00a0in\u00a0der festen \u00dcberzeugung, sie sei durchaus noch fahrt\u00fcchtig gewesen. Am n\u00e4chsten Morgen hat sie die Radk\u00e4sten aus dem duftigen Korn graben m\u00fcssen, um den Wagen wieder aus der Scheune zu bekommen. Eine Anekdote.<\/p>\n<p>Nach der Korn-Ernte dauerte es immer ein paar Tage, bis dann das Stroh eingefahren wurde. Mein Vater bestellte dann seinem &#8222;Freund Bernd H\u00fclsd\u00fcnker&#8220;, der eine Hochdruckpresse mit Ballenschleuder besa\u00df. Mir kam es immer so vor, als habe Bernd H\u00fclsd\u00fcnker f\u00fcr meinen Vater das Stroh aus reiner Freundschaft gepresst, aber wahrscheinlich hat er Geld daf\u00fcr bekommen. Anyway, die <a title=\"Follow Friday Empfehlungen\" href=\"https:\/\/www.google.de\/search?q=hochdruckpresse+welger&amp;espv=2&amp;source=lnms&amp;tbm=isch&amp;sa=X&amp;ei=N1_VU52MGYb_4QSxh4HACQ&amp;ved=0CAgQ_AUoAQ&amp;biw=1277&amp;bih=616\" target=\"_blank\">Hochdruckpresse mit Ballenschleuder der Marke Welger<\/a> hatte \u00f6fter mal Probleme mit der Bindung, also dem Zusammenbinden der Strohb\u00e4nder, die die Ballen zusammenhalten sollen, was sich darin \u00e4u\u00dferte, dass keine Strohballen (ca. 50x40x80 cm) auf den angeh\u00e4ngten Strohwagen flogen, sondern weit hinaus st\u00e4ubende Font\u00e4nen trockenen Einstreumaterials den Himmel verdunkelten. Dann musste immer auf irgendeinen Typen gewartet werden, der die Hochdruckpresse der Marke Welger an entscheidender Stelle reparieren konnte oder ein spezifisches Ersatzteil bringen musste oder so. In diesen Wartepausen haben sich die M\u00e4nner \u00fcber Trecker unterhalten, da habe ich gelernt, dass Schl\u00fcter die besten und vor allem wendigsten Trecker baut und Massey-Ferguson aber so gute Motoren hat. John Deere hat damals noch keine Rolle gespielt. Mein Grundschulklassenkamerad Jan-Bernd He\u00dfling hat hingegen behauptet, dass Fendt so gute Trecker gebaut habe, dass die mit dem Treckerbauen aufh\u00f6ren mussten, weil die zu gut waren und das unfair gegen\u00fcber den anderen Treckerherstellern gewesen sei. Ich wei\u00df gar nicht, neulich habe ich einen Fendt gesehen, der sah mir so aus, als sei der nach 1983 gebaut worden, aber das war sicher nur so ein Retro-Nostalgieding f\u00fcr so Romantiker wie mich. Von einem reichen Investor nochmal aufgelegt oder so. Die meisten Bauern in Rhade hatten jedoch International Harvester (IH) Trecker, weil der d\u00f6rfliche Trecker-Reparateur Rubbert das Schild davon an seiner Werstatt h\u00e4ngen hatte. Keine Ahnung, ob das sowas wie so ein Brauerei-Knebelvertragsdingen war, wie man das von Kneipen kennt, nur f\u00fcr Treckerwerst\u00e4tten halt.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Strohernte. Irgendwann war so ein Strohwagen voll mit wild durcheinander geschmissenen\u00a0Strohballen (ca. 50x40x80 cm) und wir Kinder durften ganz oben darauf mit nach Hause fahren, unter den \u00c4sten der h\u00f6chsten Obstb\u00e4ume von Winkelmann und Brahmert (schreibt man die so? Ich kenne die Namen nur gesprochen) durch, wo wir uns in vier Metern H\u00f6he beim Tempo von ca. 25 km\/h unreife Birnen abrissen und die anbissen, mit nackten Beinen auf den pieksigen Strohballen. Auf der Lembecker Stra\u00dfe musste mein Vater dann links auf unseren Hof abbiegen und keiner der Strohwagen hatte einen funktionierenden Blinker, so dass wir Kinder angehalten waren, den nachfolgenden Kraftfahrzeugen\u00a0per Handzeichen zu signalisieren, dass die vier Meter hohe Strohwand vor ihnen nun abzubiegen gedachte. Immerhin, es ist nie zu einem Unfall gekommen. Auf unserem eigenen Hof kamen wir an unserem Birnenbaum vorbei, von dem wir uns auch eine unreife Birne pfl\u00fcckten und am Schluss unter den beiden dicken Kastanien.\u00a0Komisch, letzten Fr\u00fchling sind beide Kastanien umgefallen und vor ein paar Tagen wurde der Birnenbaum gef\u00e4llt, weil meine Schwester eine neue Mistplatte f\u00fcr den Pferdemist bauen musste, damit die Umweltschutzauflagen erf\u00fcllt sind &#8211; kein Bashing der Umweltschutzauflagen, bitte! Ich finde das richtig, dass unser Mist den aktuellen Erkenntnissen und Auflagen entsprechend gesammelt und dann entsorgt wird!<\/p>\n<p>Der Strohwagen wurde vor dem Heuaufzug abgestellt und wir Kinder und viele flei\u00dfige Helfer haben dann die zig Strohballen auf den Heuaufzug gelegt, der diese einzeln auf den Balken (also das Obergeschoss des Kuhstalls) bef\u00f6rdert hat. Dieser Heubalken war etwas ganz spannendes. Wenn der voll mit Stroh war, hat\u00a0da oben die Hofkatze Noni ihre Jungen geboren und gro\u00dfgezogen. Wir haben dort auch im Stroh \u00fcbernachtet. Dieser Balken ist riesig und wenn er voll war, war er sicher. Aber gegen Ende des Winters, wenn das Stroh zur Neige ging, konnte es passieren, dass man vereinzelt auf den Boden des Heubodens stie\u00df, der an manchen Stellen Holzluken besa\u00df, deren Bretter l\u00f6chrig und morsch waren. Wir hatten eine Heidenangst, da durch zu fallen und auf die Betonplatte der sich im Erdgeschoss befindenden Deele zu landen und dann tot zu sein. Daher haben wir immer darauf geachtet, dass wir nur auf Ballen kletterten und nie den Boden ber\u00fchrten.<br \/>\nWenn der Strohwagen abgeladen war, blieb immer ein Haufen loses Stroh \u00fcbrig, denn die Welger Hochdruckpresse mit Ballenschleuder hat auch nach Montage des heilbringenden Ersatzteils immer mal wieder einen einzelnen Ballen zerfetzt und auf den Wagen geworfen. Die ganze Strohernte mag aus so f\u00fcnf bis acht dieser Strohwagen bestanden haben (meine \u00e4lteren Geschwister oder die damaligen Rhader Helfer oder meine Mutter m\u00f6gen das genauer einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen), am Ende lag immer ein riesiger Haufen loses Stroh vor dem Kuhstall, just zu F\u00fc\u00dfen des Heuaufzugs. Beim letzten Wagen konnten wir immer aus vier Metern H\u00f6he von der <a href=\"http:\/\/www.hof-wibbeling.de\/images\/hofanlanlge\/strohwagen.jpg\" target=\"_blank\">Leiterwand des Wagens<\/a> in den Strohhaufen springen. Unsere nackten Beine waren dann f\u00fcrchterlich zerstochen vom Stroh, und Staub und Dreck hatten sich in die Wunden gedr\u00fcckt und wir sprangen dann in unseren Pool (jajaja, ich merke selbst, das klingt zu sch\u00f6n um wahr zu sein und Privilegien und so, aber zum Henker, so war&#8217;s!), was zu Folge hatte, dass unsere Arme und Beine mit dick angeschwollenen roten Kratzern \u00fcbers\u00e4t waren, die wegen des Chlorwassers h\u00f6llisch brannten.<\/p>\n<p>Was diesen Haufen losen Strohs angeht, bin ich mir nicht mehr ganz sicher, ich meine, dass zumindest einmal Bernd H\u00fclsd\u00fcnker mit der Welger nochmal auf unseren Hof kam und, die Ballenschleuder abmontiert, das Zeug nochmal gepresst hat, wobei mein Vater das Stroh dann mit der <a href=\"http:\/\/mundmische.de\/synonyme\/Futtergabel\" target=\"_blank\">Grepe <\/a>in dieses Aufsammeldingen der Presse schaffen musste. Eine andere Erinnerung geht dahin, dass mein Vater den Strohhaufen mit dem Kleinen Trecker mit Frontlader in den Stall geschafft hat und wir vom Balken in diesen Haufen gesprungen sind.\u00a0Wir hatten zwei Trecker, beides Massey Ferguson (weil die ja so gute Motoren hatten), den Gro\u00dfen Trecker und den Kleinen Trecker. Der <a href=\"http:\/\/www.howardandsons.co.uk\/images\/S1_152o_massey_575.jpg\" target=\"_blank\">Gro\u00dfe Trecker war ein MF 575<\/a>, der <a href=\"http:\/\/vintagemasseyferguson.co.uk\/the-collection\/massey-ferguson-135-multi-power\/\" target=\"_blank\">Kleine Trecker ein MF 135 ohne Kabine<\/a>, aber mit Frontlader und orangenem Stahlbalken als \u00dcberrollb\u00fcgel. Die Fotos, die ich hier im Internet gefunden habe, treffen meines Vaters Ger\u00e4te schon ganz gut, f\u00fcr den Gro\u00dfen Trecker eigentlich voll, aber nicht f\u00fcr den Kleinen. Der Kleine Trecker war n\u00e4mlich schon v\u00f6llig hin\u00fcber, es gab keine Bremse mehr, man musste rechtzeitig auskuppeln und ein Gef\u00fchl daf\u00fcr haben, wie weit er im Matsch\/auf dem Hof\/auf der Wiese dann noch rollen w\u00fcrde. Man konnte ihn nur noch mit einem gro\u00dfen Schraubenschl\u00fcssel starten, mit dem man zwei Pole kurzschloss, die dann den Anlasser starteten oder so. Keine Ahnung, was die technischen Zusammenh\u00e4nge sind, aber ich k\u00f6nnte Euch heute noch zeigen, wo man den dicken Schraubenschl\u00fcssel dranhalten muss. Wenn das Ding dann ansprang, Funkenflug am Schraubenschl\u00fcssel, kam eine unfassbare Ru\u00dfwolke aus dem Auspuff (oder vielmehr dem &#8222;Treckerturm&#8220;, wie ich das als Kind nannte).<\/p>\n<p>Und jetzt hebe ich den Blick von meinem Laptop, in den ich das hier gerade reingetippt habe, es ist dunkel geworden in \u00a0Bonn. Ach, menschliches Gehirn, zu was Du f\u00e4hig bist. Da f\u00e4hrt ein M\u00e4hdrescher an mir vorbei und ich hab kurze Hosen an und es ist warm und ich schweife derart\u00a0ab. Ach, menschliches Gehirn, welche Erinnerungen Du zu speichern in der Lage bist, mit Bildern, Temperaturen und Ger\u00fcchen.<\/p>\n<p>Ich gehe mit Polly wieder nach Hause und erst da f\u00e4llt mir auf, dass meine Eltern mal zwei Charolais-K\u00e4lber hatten, eins hie\u00df Friedchen und eins hie\u00df Polly. Die Zucht, f\u00fcr die die beiden vorgesehen waren, kam leider\u00a0nicht mehr zustande, weil mein Vater krank wurde, aber das schreibe ich vielleicht ein andermal ins Internet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ist der 27. Juli 2014, soeben war ich mit Polly nochmal zum Pipimachen drau\u00dfen, es sind gerade, also um 21:45 Uhr an diesem Sonntag, noch angenehme\u00a022\u00baC, der viele Asphalt der Gro\u00dfstadt Bonn gibt noch W\u00e4rme ab. 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