Pferde verspeisen

Wie ich so im Mitteltrakt unseres Anwesens im Herzen der Kommune ZwoNull sinnend auf und ab flaniere und dort draußen ein wütender Sturm ob falsch deklarierter Fertiglasagne tost, überkommt mich ein leichtes Hungergefühl. Pferdefleisch.

Ich rufe nach der Mamsell und frage, ob das Tiefkühlhaus noch über Teile des berühmten Acatenango verfügt. Acatenango wäre inzwischen leider aus und von Ahlerich wären auch nur noch Bug und eine Beinscheibe übrig.

Verärgert weise ich die Mamsell an, sie möge den Butler darüber in Kenntnis setzen, dass ich unverzüglich den  Auktionskatalog aus Handorf zu studieren wünsche.

Veröffentlicht von

Maxim Loick

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